Teil 1: Sachkundeprüfung

Für alle die noch keine BH/VT absolviert haben, geht es bevor es zum Teil 2 des Gehorsam geht zu einer kleinen Sachkundeüberprüfung. Wenn diese bestanden ist, geht es weiter zum Teil 2.


Teil 2: Gehorsam


Unbefangenheitsprüfung und Chipkontrolle

Zu Beginn des Gehorsamteils findet eine Unbefangenheitsprüfung statt. Das bedeutet, dass der Leistungsrichter die Teilnehmer und Hunde sich auf engem Raum bewegen lässt. Dabei schaut er, ob die Hunde sich neutral gegenüber ihren Artgenossen verhalten und sich anfassen lassen. Unerwünscht sind hierbei aggressive oder übermäßig ängstliche Hunde.

Zudem wird eine Chipkontrolle durchgeführt.


Leinenführigkeit

Nach dem Anmelden beim Leistungsrichter geht es zum Startpunkt. Der Hund bleibt angeleint. Von dort aus geht es in den ersten Teil des Laufschemas und in die Gruppenübung.

In normalem Tempo geht es 50 Schritte geradeaus. Nach einer Kehrtwendung folgen zehn bis 15 Schritte in normalem Tempo, zehn bis 15 im Laufschritt und weitere zehn bis 15 in langsamem Tempo.

Wieder am Startpunkt angekommen geht es nach einem Rechtswinkel 15 Schritte weiter. Es folgt ein erneuter Rechtswinkel, 15 Schritte geradeaus, eine zweite Kehrtwende und nach sieben Schritten die Grundstellung. Auf das Zeichen des Leistungsrichters läuft der Hundeführer die verbliebenen acht Schritte, macht einen Linkswinkel und begibt sich in die Gruppe.

In der Gruppe läuft man eine Acht um zwei Personen und nimmt die Grundstellung in der Nähe einer Person ein. Wenn der Richter einen aus der Gruppenübung entlässt, gehört ein Danke Gruppe! zum guten Ton.

In der Leinenführigkeit können maximal 15 Punkte erreicht werden.


Freifolge

Direkt nach der Gruppenübung geht es wieder an den Startpunkt, wo der Hund abgeleint wird.

Bei der Freifolge, beschränkt es sich auf die 50 Schritte hinauf und mit Tempowechseln wieder hinunter. Für die Freifolge mit Tempowechsel gibt es im besten Fall 15 Punkte.

Anschließend geht erneut auf die Startposition. Nach 15 Schritten erfolgt die Sitzübung. Da gibt die Möglichkeit, den Hund aus der Bewegung absitzen zu lassen. Wahlweise kann man jedoch auch erst die Grundstellung einnehmen, das Hörzeichen Sitz geben und sich dann entfernen.

Zum Hund zurückgekehrt folgt die Platzübung. Nach 15 Schritten im Hörzeichen Fuß kann der Hund entweder aus der Bewegung abgelegt werden, oder aber aus der Grundstellung heraus. Über eine Entfernung von 30 Schritten wird der Hund in den Vorsitz abgerufen.

Sitz und das Ablegen mit Herankommen geben jeweils 10 Punkte, sofern der Leistungsrichter nichts zu bemängeln hat.


Ablage

Im Fuß begeben sich Hund und Hundeführer zum Bereich für die Ablage. Nach dem Einnehmen der Grundstellung wird der Hund abgeleint und ins Platz gelegt. Der Hundeführer entfernt sich 30 Schritte und bleibt mit dem Rücken zu seinem Hund dort stehen. Denk daran: der Blick über die Schulter gibt Punktabzug – so verlockend er auch ist.

Für die Ablage können maximal 10 Punkte vergeben werden.


Teil 3: Straßenteil

Sobald Teil 1 und Teil 2 erfolgreich absolviert ist, geht es zum letzten Teil über. Dem Straßenteil.

Im Straßenteil werden Umweltsicherheit und Sozialisierung auf die Probe gestellt. Er findet außerhalb vom Vereinsgelände statt.

Dort beurteilt der Leistungsrichter das Verhalten der Hunde in alltäglichen Situationen. Wie der Hund sich verhält, wenn Jogger oder Radfahrer kreuzen. Oder er durch eine Menschenmenge hindurch gehen muss. Zudem wird er angebunden und von anderen Teilnehmern bedrängt, während der Besitzer außer Sicht ist


Quelle:
https://hundesport-nubi.de/begleithundepruefung/